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Praxis für Haut- & Geschlechtskrankheiten · Allergologie · Lasermedizin · ambulante Operationen · Ästhetisch-medizinische Kosmetik · photodynamische Therapie
Uwe David
Tel.: (0271) 2 38 34 03
Fax.: (0271) 2 38 31 46
E-Mail: info@hautarzt-david-siegen.de

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Praxis für Haut- & Geschlechtskrankheiten · Allergologie · Lasermedizin · ambulante Operationen · Ästhetisch-medizinische Kosmetik · photodynamische Therapie

Uwe David


Sandstr. 28
57072 Siegen
Tel.: (0271) 2 38 34 03
Fax.: (0271) 2 38 31 46
E-Mail: info@hautarzt-david-siegen.de


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Gesundheitsnews



Solarienverbot für Deutschland gefordert
Deutsche Krebshilfe und Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) verweisen auf potenziell tödliche Hautkrebsgefahr

Nach der Präsentation von „Spectrum. The most dangerous artwork“, einer eindrucksvollen UV-Lichtinstallation, die am 22. und 23. Januar in den Berliner Reinbeckhallen gezeigt wurde, fordert die Deutsche Krebshilfe nun gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) ein bundesweites Verbot von Solarien. Denn: Künstliche UV-Strahlung ist ein Krebsrisikofaktor. Jährlich verursacht der Gebrauch dieser Geräte europaweit bei etwa 3.400 Menschen den gefährlichen schwarzen Hautkrebs. In etwa 800 Fällen führt dies zum Tod.

Impressionen des Kunstwerks „Spectrum. The most dangerous artwork“ sowie des flankierenden Experten-Talks in den Berliner Reinbeckhallen werden derzeit von vielen Interessierten in den Sozialen Medien und im Internet unter www.krebshilfe.de aufgerufen. Die gefährliche Lichtinstallation des Berliner Künstler-Duos „LOW BROS“ bestand aus 65 handelsüblichen UV-Röhren, wie sie auch in Solariengeräten eingesetzt werden. Es verdeutlicht das von vielen unterschätzte Hautkrebsrisiko, dass durch UV-Strahlen ausgelöst wird. Im Rahmen der Ausstellung erhielten die Besucherinnen und Besucher nur in Schutzkleidung für maximal fünf Minuten Zutritt. In direkter Nähe der überdimensionalen Konstruktion entsprach die Strahlung der, der Äquatorsonne zur Mittagszeit – einer für Solarien typischen Bestrahlungsstärke.

„Seit einem Jahrzehnt sind Solarien als eindeutig krebserregend eingestuft. Das Nutzungsverbot für Minderjährige wird jedoch völlig unzureichend eingehalten“, erläutert Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe die Forderung nach einem generellen Solarienverbot. Das Nutzungsverbot für Kinder und Jugendliche existiert seit 2009. Doch allein im Jahr 2018 gelang es schätzungsweise 140.000 Minderjährigen, Zugang zu Solariengeräten zu erhalten. Tendenz steigend, wie Zahlen der repräsentativen, bundesweiten Beobachtungsstudie „Nationales Krebshilfe-Monitoring zur Solariennutzung (NCAM)“ belegen. Professor Dr. Eckhard Breitbart, Dermatologe und Vorsitzender der ADP ergänzt: „Welch ein wahnwitziger Trugschluss, dass gebräunte Haut immer noch als gesund und schön gilt. Der Bräunungsprozess ist immer ein Hilfeschrei der Haut. Jede Solariennutzung führt zu gesundheitlichen Schäden.“

Jährlich erkranken etwa 37.000 Menschen in Deutschland an einem malignen Melanom, dem gefährlichen schwarzen Hautkrebs. Die internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft sowohl die natürliche UV-Strahlung der Sonne als auch die künstlich erzeugte in Solarien in die höchste Risikogruppe der krebsauslösenden Faktoren ein. Die WHO und andere wissenschaftliche Gremien raten daher dringend von jeglicher Solariennutzung ab. Denn UV-Strahlung verursacht neben der gewünschten Bräunung binnen Sekunden Schäden im Erbgut der Hautzelle. Aus Zellen mit solch geschädigtem Erbgut kann sich auch Jahrzehnte später noch Hautkrebs entwickeln. Die Hautbräune stellt lediglich eine Schutzreaktion der Haut dar und ist kein Zeichen von Gesundheit. Besonders die Haut von Kindern und Jugendlichen ist empfindlich gegenüber UV-Strahlung und das Risiko einer Hautkrebserkrankung ungleich höher als bei Erwachsenen.

„Trotz gewisser gesetzlicher Vorgaben ist die Nutzung von Sonnenbänken niemals unbedenklich. Denn laut der IARC gibt es keinen Schwellenwert für ungefährliche künstliche UV-Bestrahlung, wodurch kein Solarium als gesundheitlich sicher betrachtet werden kann“, untermauert Nettekoven die Verbotsforderung, die von der ADP unterstützt wird, so Breitbart. Mit der eindrucksvollen Installation „Spectrum“ in den Berliner Reinbeckhallen wurden die gesundheitlichen Gefahren von Solariengeräten veranschaulicht und Aufmerksamkeit für das gesellschaftliche Problem der Solariennutzung geschaffen. „Ein Sonnenstudio ist in unseren Augen eine Kultstätte, in dem sich ein wiederkehrendes Ritual vollzieht. In unserer Installation „Spectrum“ heben wir den Aspekt der Sonnenanbetung heraus und legen den Fokus auf das Objekt der Anbetung: Eine Sonne aus echten UV-Röhren, von der eine reale Bedrohung ausgeht“, erklären die LOW BROS ihr Werk.

Händewaschen schützt vor Atemwegsinfektionen – auch mit Corona-Viren
Händewaschen schützt vor Atemwegsinfektionen – auch mit Corona-Viren

Wie kann ich mich vor einer Infektion mit den neuartigen Coronaviren schützen? Diese Frage hören aktuell viele Apothekenteams. „Die allgemeinen Hygieneregeln können vor Infektionen der Atemwege schützen. Diese Regeln sind bei allen Atemwegsinfekten gleich, egal ob man sich vor einer Erkältung, einer Grippe oder einer Infektion mit dem Corona-Virus schützen will“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer.

Man sollte sich oft die Hände waschen. Wasser und Seife reichen dafür aus – antimikrobielle Zusätze sind in aller Regel nicht notwendig. Die Temperatur des Wassers spielt keine Rolle. Das Händewaschen sollte mindestens 20 Sekunden dauern. Benkert: „Man muss dafür nicht auf die Uhr sehen. Einfach zweimal das Lied ‚Happy Birthday‘ summen, das entspricht 20 Sekunden.“ Nach dem Waschen die Hände gründlich abtrocknen.
 
Wer niesen oder husten muss, sollte möglichst Abstand zu anderen Menschen halten, sich wegdrehen und ein Einwegtaschentuch benutzen. Ist kein Taschentuch greifbar, kann man Nase und Mund zur Not mit der Armbeuge abdecken. Nach dem Husten, Niesen und dem Naseputzen sollte man sich zudem möglichst umgehend die Hände waschen.

In Deutschland wird derzeit nicht empfohlen, dass Gesunde einen Mundschutz tragen sollen, um einer Infektion aus dem Weg zu gehen. Benkert: „Es gibt eine Impfung gegen die saisonale Influenza – wer noch nicht geimpft ist, kann das jetzt noch nachholen. Gegen das Corona-Virus gibt es derzeit noch keine spezielle Impfung.“

Wer sich trotz aller Vorsicht mit einer Atemwegserkrankung infiziert hat, sollte möglichst Abstand zu anderen Menschen halten und zu Hause bleiben. Die Erkrankungen werden je nach Beschwerden symptomatisch behandelt.

Wer kurzsichtig ist, sollte auf seine Netzhaut achten
Risiko einer Netzhautablösung ist bei über 3 Dioptrien Myopie statistisch erhöht

Wer kurzsichtig ist, benötigt eine Brille oder Kontaktlinsen, um in der Ferne gut zu sehen – doch damit ist es nicht immer getan. Stark kurzsichtige Augen sind anfällig für verschiedene Augenkrankheiten, erläutert Priv.-Doz. Dr. Joachim Wachtlin vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands. So ist das Risiko einer Netzhautablösung bei einer Kurzsichtigkeit von -3 bis -6 Dioptrien etwa zehn Mal so hoch wie bei normalsichtigen Augen.

Kurzsichtigkeit entsteht in den meisten Fällen, wenn der Augapfel „zu lang“ ist. Die einfallenden Lichtstrahlen bündeln sich dann vor der Netzhaut, so dass ein unscharfes Bild entsteht. Mit einer Sehhilfe oder durch eine operative Korrektur lässt sich der Abbildungsfehler ausgleichen, der zu lange Augapfel bleibt jedoch weiter vorhanden. Doch ein „zu langer“ Augapfel ist auch „dünnwandig“ – die verschiedenen Gewebeschichten und die Netzhaut sind dünner als bei normalsichtigen Augen. Deshalb ist die Netzhaut dann anfälliger für Schäden wie beispielsweise Netzhautlöcher die unbehandelt in eine Netzhautablösung übergehen können.

Symptome wie die Wahrnehmung von Lichtblitzen oder neu aufgetretene „Mouches volantes = fliegende Mücken“ (kleine Punkte, Flusen oder Schwaden, die im Gesichtsfeld schweben), sollten kurzsichtige Menschen daher ernst und zum Anlass für eine augenärztliche Untersuchung nehmen. Sie können erste Anzeichen für eine drohende Netzhautablösung sein. Wenn gar neu dunkle Flocken wie ein „Rußregen“ die Sicht trüben, sich ein Schatten über das Gesichtsfeld legt oder eine andere akute Sehverschlechterung auftritt, dann ist das eine akute Situation, die schnellstmöglich augenärztlich abgeklärt werden sollte, um zu entscheiden, ob und welche Behandlung notwendig ist, macht Wachtlin, Chefarzt der Augenklinik am Sankt Gertrauden Krankenhaus Berlin, deutlich.

Doch auch ohne solche deutlichen subjektiven Symptome kann es sinnvoll sein, dass ein Augenarzt bei kurzsichtigen Patienten die Netzhaut bis in ihre Randbereiche untersucht, um ein Netzhautloch oder eine beginnende Netzhautablösung zu erkennen. Nötigenfalls können sie dann bei frühzeitiger Entdeckung mit einer Laser- oder Kältebehandlung versorgt werden, um eine das Sehvermögen bedrohende Netzhautablösung abzuwenden.

Eine regelmäßige augenärztliche Kontrolle empfiehlt sich bei kurzsichtigen Menschen auch deswegen weil sie ein höheres Risiko für weitere Augenerkrankungen haben.
Besser nicht mit dem Auto zur Untersuchung fahren!

Für die Untersuchung wird in der Regel die Pupille mit Augentropfen erweitert. Die Tropfen werden wiederholt gegeben, nach etwa 20 bis 30 Minuten ist dann die Spiegelung der Netzhaut möglich. Nach der Untersuchung sind die Betroffenen für drei bis vier Stunden blendempfindlich und sehen eventuell unscharf, so dass sie nicht selbst mit dem Auto nach Hause fahren können beziehungsweise nicht verkehrstüchtig sind.